Konzeption

Kurzkonzeption

  1. Tagesablauf

  2. Pädagogische Kernzeit

  3. Gruppenübergreifende Freizeitgestaltung

  4. Freitag im Hort

  5. Professionelle Hausaufgabenbetreuung im Hort

  6. Förderung der Selbstständigkeit und der Selbstbestimmung des Kindes

  7. Zusammenarbeit mit der Schule

  8. Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

  9. Ferien im Hort

  10. Sozialpädagogische Ziele und Angebote während der Freispielzeit

  11. Selbstständige Nutzung des Werk-und Kreativraumes

  12. Ressourcenorientiertes Arbeiten mit Kindern

 

Kurzkonzeption des Hortes der Evang.Kindertagesstätte Rosental

 

 

1. Tagesablauf

 

  • Die Schülerinnen und Schüler kommen täglich um 11.15 Uhr, 12:15 Uhr und 13:00 Uhr aus dem Unterricht

  • Bis die Hausaufgabenbetreuung beginnt, können sich die Kinder entspannen und diversen pädagogischen, freien Angeboten nachgehen.

  • Um ca. 12:00 Uhr beginnt die professionelle Hausaufgabenbetreuung.

  • Um 13: 00 Uhr werden die Hausaufgaben zum gemeinsamen Mittagessen unterbrochen.

  • Nachdem dieser Zeitpunkt der erste Treffpunkt des Tages ist, an dem alle Kinder zusammen kommen, ist es uns sehr wichtig, ein gemeinsames Mittagessen zu erleben, ähnlich wie in einer Familie.

  • Dies fördert die Gruppendynamik und das Gemeinschaftsgefühl.

  • Diese Zeit eignet sich zudem sehr gut für Kinderkonferenzen, Besprechungen, aktuelle Themen und Anliegen, die alle Kinder betreffen.

  • Nach dem Mittagessen werden die HA fortgesetzt.

  • Es können immer zehn bis zwölf Kinder zur gleichen Zeit ihre HA erledigen.

  • Wir arbeiten nach dem “gleitenden Hausaufgabenmodell”. Dies bedeutet, dass alle Kinder selbst mitentscheiden können, wann sie eine Pause brauchen und wann sie am besten lernen können.

  • Ein großes Erziehungsziel liegt darin, dass die Kinder am Ende der 4. Jahrgangsstufe gelernt haben, welcher Lerntyp sie sind und welche Methoden ihrem Typ entsprechen.

  • Alle Kinder, die nach dem Mittagessen noch keine HA erledigen möchten oder diese schon beendet haben, können sich währenddessen in allen Räumen des Hortes aufhalten und vielseitige pädagogische Angebote und Fördermöglichkeiten nutzen.

  • Um 15:00 Uhr treffen sich alle Kinder zur gemeinsamen Trinkpause in ihrer Gruppen – gleichzeitig wird ein Kalender bzw. eine kleine Geschichte gelesen, philosophiert und der weitere Tag besprochen.

  • Anschließend wird die Hausaufgabenbetreuung bis 17:00 Uhr fortgesetzt.

  • Kinder, die schon fertig sind, besprechen mit dem Gruppenerzieher, wie sie den Nachmittag weiterhin gestalten möchten.

  • Parallel dazu, finden gezielte Angebote des pädagogischen Fachpersonals statt, an denen die Kinder teilnehmen können.

     

2. Pädagogische Kernzeit

 

  • Die pädagogische Kerzeit unseres Hortes beginnt während der Schulzeit um 11:15 Uhr.

  • Sie können zu folgenden Zeiten ihr Kind aus dem Kinderhort abholen:

 

 

        Montag – Donnerstag: 14:00 Uhr oder um 15:30 Uhr

        ab 15:30 Uhr – gleitende Abholzeit

 

        Freitag: 12:30 Uhr – 14:00 Uhr – 15:30 Uhr

        ab 15:30 Uhr können sie ihr Kind jederzeit abholen.

 

        Ferien: Während der Schulferien hat der Hort

        von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

        Die Kernzeiten bestehen ausschließlich

        während der Schulzeit.

 

 

  • Bitte achten sie auf die pädagogische Kernzeit und die geplanten Abholzeiten.

  • Selbstverständlich können sie ihr Kind bei akuten oder langfristig geplanten Arztterminen oder anderen wichtigen Terminen im Ausnahmefall jederzeit abholen.

  • Bei Unsicherheiten sprechen sie bitte mit ihrer jeweiligen Gruppenleitung oder der Hortleitung.

  • Während der pädagogischen Kernzeit findet die professionelle Hausaufgabenbetreuung und ein vielseitiges sozialpädagogisches Angebot statt.

  • Hausaufgaben können bis 17:00 Uhr erledigt und begleitet werden.

 

 

3. Gruppenübergreifende Freizeitgestaltung

 

  • Alle Kinder die den Hort besuchen, sind in 3 Gruppen eingeteilt. ROTE, BLAUE und GELBE Gruppe.

  • Genau genommen sind die Kinder in Hausaufgaben-und Essensgruppen eingeteilt, da sie ihre Freizeit in allen Räumen des Hortes verbringen dürfen.

  • Die Kinder melden sich bei Schulschluss in ihrer Gruppe an und vereinbaren eine Uhrzeit für die HA mit ihren Bezugserziehern.

  • Während des Mittagessens und der HA bleiben die Kinder in ihren festen Gruppen.

  • Für alle Bereiche der Freizeit können sich die Kinder in allen vorhandenen Räumen des Hortes aufhalten.

  • Daher sind alle Erzieher für alle Kinder verantwortlich und ein zuverlässiger Ansprechpartner.

  • Die Zuständigkeit für Elterngespräche und Lehrergespräche richtet sich nach der Gruppenzugehörigkeit.

  • Für den gesamten Freitzeitbereich gilt das “offene Betreuungskonzept”.

  • In den Gruppenräumen befinden sich vielseitige Bildungs -und Förderangeobte die von allen Altersstufen genutzt werden können.

 

 

 

       In jedem Gruppenraum befinden sich verschiedene Bildungsschwerpunkte:

 

  • ROTE GRUPPE:

  • Schwerpunkt: Lerncomputer, Bau-und Konstruktionsspiele, flexible Nutzung eines Freizeitbereiches (verkleiden, entspannen...)

 

  • BLAUE GRUPPE:

  • Schwerpunkt: Werkraum und kreatives Gestalten,

  • Brett-und Gesellschaftsspiele

 

  • GELBE GRUPPE:

  • Schwerpunkt: Forschen und Experimentieren, Sofa-Entspannungsbereich, Garten

 

 

        Weitere Schwerpunkte: Kicker, HA-Zimmer.

 

  • Alle Schwerpunktbereiche können die Kinder mit einer individuellen “Eintrittskarte” besuchen. Diese besteht aus einem Foto des Kindes mit Namen und Gruppenzugehörigkeit

  • Die Anzahl der Kinder für die Bereiche wird vom Personal festgelegt. Die Kinder können mit ihrer Eintrittskarte alle Bereiche nutzen.

  • Alle weiteren Flächen sind “offene Spielzonen”.

  • In den Gruppen arbeiten wir nach dem “situativen Ansatz”. Feste Projekte sind ausschließlich in den Ferien möglich.

  • Während der Schulzeit ist es uns besonders wichtig, situativ auf die Bedürfnisse von Kindern eingehen zu können.

  • Nachdem ein Schulkind bereits einen “Arbeitstag” hinter sich hat ist es uns ein besonderes Anliegen, auf Erlebtes vom Vormittag einzugehen.

  • Dies bildet manchmal eine große Herausforderung.

  • Das Personal arbeitet im Wechsel in der Gruppe und und bei der Hausaufgabenbetreuung.

  • Dies bietet die Möglichkeit, die Kinder in allen Situationen gleichermaßen kennen zu lernen und eine ausgleichende Beziehung zu den Kindern aufbauen zu können.

     

4. Freitag im Hort
 

  • Am Freitag ist der Hort ebenfalls bis 17:00 Uhr geöffnet

  • Am Nachmittag findet keine Hausaufgabenbetreuung statt, da das Sozialpädagogische Angebot an diesem Tag Vorrang hat.

  • Die sozialpdägagogischen Angebote richten sich nach den Bedürfnissen der Kinder.

  • Der Freitag bietet einen sehr guten Ausgleich zu den schulischen Aufgaben der Kinder.

  • Es werden jeden Freitag verschiedene Angebote oder Projekte angeboten.

 

 

5. Professionelle Hausaufgabenbetreuung im Hort

 

  • Die Hausaufgabenbetreuung wird ausschließlich von Fachkräften durchgeführt und begleitet.

  • Der Hort bietet eine professionelle Hausaufgabenbetreuung.

  • Wir erstellen einen Zeitplan für jedes Kind.

  • Das Kind hat bei der Erledigung seiner Hausaufgaben Mitbestimmungsrecht, bezogen auf Uhrzeit und Pausen.

  • Die Kinder können im Hort alle schriftlichen HA erledigen.

  • Mündliche Aufgaben oder das Üben der Buchstaben und die Lesehausaufgabe müssen zu Hause erledigt werden.

  • Lehrerkontakte bilden einen Schwerpunkt in unserem pädagogischen Alltag.

  • Das Führen eines Mitteilungsheftes zwischen Schule, Eltern und Hort erleichtert Absprachen.

  • Vereinbarte Ziele werden im Team und mit den Eltern kommuniziert.

  • Kurzgespräche mit Eltern bezüglich der HA sind dem Hortpersonal sehr wichtig.

  • Der Hort kann es nicht ermöglichen, Nachhilfe oder zusätzliche Übungsaufgaben durchzuführen.

  • Diese müssen zu Hause erledigt werden.

  • Ideal wäre, wenn Eltern gemeinsam mit ihrem Kind am Abend die Aufgaben noch einmal durchgehen würden – Das Kind erfährt Wertschätzung von allen Bezugspersonen- Austausch zwischen Eltern, Lehrern und Hortpersonal kann gestärkt werden.

  • Eine positve Stärkung des Kindes ist im Lernprozess sehr wichtig.

 

 

6. Förderung der Selbstständigkeit und der Selbstbestimmung des Kindes

 

  • Die Kinder haben ein Mitbestimmungsrecht, zu welcher Zeit sie ihre Hausaufgaben erledigen möchten.

  • Sie haben somit die Chance, sich selbst in ihrem Lernverhalten einschätzen zu lernen: “Wann kann ich mich gut konzentrieren und wann brauche ich eine Pause?”

  • Die Kinder sollten lernen, dass sie selbst für ihre HA verantwortlich sind, Eltern und Erzieher sind “Helfer” und “Unterstützer” an ihrer Seite.

  • Wir fördern Kinder dahingehend, selbst Lösungsstrategien zu entwickeln.

  • Das Personal des Hortes steht den Kindern bei ihren Schulaufgaben zur Seite und unterstützt sie in allen Bereichen. Ein großes Ziel ist es allerdings, das eigenverantwortliche Handeln größtmöglichst zu fördern.

  • Lob und Anerkennung sind für jedes Kind ein Grundstein für positives Lernen

  • Ziel ist es, dass jedes Kind nach Beendigung der 4.Klasse sein individuelles Lernverhalten entwickelt hat und gelernt hat, sich selbst einzuschätzen. ( Ruhe-und Lernzeiten, Pausen, “Powern”)

  • Individuelle Förderung und Begleitung bei persönlichen Prozessen.

 

 

7. Zusammenarbeit mit der Schule

 

  • Bei Schweigepflichtsentbindung führen wir regelmäßig Lehrergespräche in der Schule oder gemeinsam mit den Eltern im Hort! (Vor jedem Gespräch muss die Schweigepflichtsentbindung überprüft werden)

  • Gespräche sollen ausschließlich zur Förderung zum Wohle des Kindes stattfinden

  • Mit einzelnen Lehrern besteht die Vereinbarung, auch telefonisch am Nachmittag in Kontakt zu treten.

  • Wichtige Informationen werden auch im Mitteilungsheft niedergeschrieben.

  • Durch die kurzen Wege im Haus ist es uns sehr gut möglich, die Lehrer vor Unterrichtsbeginn oder in den Pausen kurz zu sprechen.

  • Einzelne Lehrer informieren auch Erzieher des Hortes über wichtige Ereignisse des Vormittages.

 

 

8. Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

 

  • Die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern bildet einen großen Schwerpunkt in unserer pädagogischen Praxis.

  • Wir sind sehr interessiert daran, mit den Erziehungsberechtigten regelmäßig im fachlichen Austausch zu stehen.

  • Daher finden regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Eltern statt.

  • Es ist uns sehr wichtig, kontinuierlich mit den Erziehungsberechtigten in einer positiven Beziehung zu stehen.

  • Während der Abholzeiten sind situative Gespräche jederzeit möglich.

 

 

9. Ferien im Hort

 

  • In den Schulferien können die Kinder von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr betreut werden.

  • Während dieser Zeit werden sozialpädagogische Projekte aus allen Bildungsbereichen des Bildungsplanes durchgeführt. Z.B 1. Hilfe-Kurs, Kulturtage, Naturtage, Kunsttage……

  • Durch die schulfreie Zeit haben die Kinder die Chance, sich untereinander neu zu erleben – dies bereichert die Gruppendynamik und fördert den Aufbau von Freundschaften.

  • Für Personal und Kinder ist es zudem eine Chance, sich auf einer anderen Ebene begegnen zu können - der Schulstress fällt weg.

  • Ausflüge bilden einen großen Schwerpunkt der Ferienbetreuung.

  • Feste und Feiern werden thematisiert und gefeiert.

  • Christliche Feste im Jahreskreis sind ein festes Ritual

  • Ausflüge und Aktionen

  • Sinnvolle Freitzeibeschäftigung für alle Altersstufen

  • Gemeinschaftsgefühl ohne Hausi-Stress

  • Kinder dürfen die Freitzeitgestaltung mitbestimmen.

  • Die Kinder dürfen ihre eigenen Ideen einbringen. Spontan entstandene Projekte der Kinder sind durch ein nicht zu straffes Ferienprogramm immer möglich und erwünscht :)

 

 

10. Sozialpädagogische Ziele und Angebote während der Freispielzeit

 

  • Während der Freispielzeit arbeiten wir fast ausschließlich nach dem situativen Ansatz.

  • Die Kinder dürfen während der Freispielzeit selbst entscheiden womit und mit wem sie ihre Freizeit verbringen möchten.

  • Die Kinder haben die Möglichkeit, alle Räume und deren verschiedene sozialpädagogische Angebote (mit Eintrittskarte) selbstständig zu nutzen.

  • Die Kinder sollen ihre Stärken und Fähigkeiten erkennen lernen und durch geeignetes Material und Raumgestaltung neue Fähigkeiten und Interessen entwickeln können.

  • Daher ist das Team stets bemüht, immer verschiedene Angebote durch diverse Materialien oder die Umgestaltung des Raumes zur Verfügung zu stellen.

  • Freies Angebot und ansprechendes Material zum eigenständigen Arbeiten.

  • Gezielte sozialpädagogische Projekte und Angebote durch das pädagogische Fachpersonal.

  • Schulkinder haben bereits einen langen Tag hinter sich und möchten selbst aktiv mit entscheiden.

  • Kinder, die gerade keine Hausaufgaben zu erledigen haben, können sich in allen Räumen des Hortes aufhalten, auch ohne Erzieher

  • Mit Hilfe der “Eintrittskarten” können die Kinder selbst sehr gut erkennen, ob sie einen Bereich nutzen können oder nicht.

  • Die verschiedenen “Ecken” und Aufenthaltsbereiche des Hortes bieten den Kindern unterschiedlichste Fördermöglichkeiten.

  • Begleitet und individuell gefördert werden die Kinder durch das pädagogische Fachpersonal.

  • Die Hausaufgabenzimmer können nach Ende der HA-Zeit auch als Aufenthaltsräume genutzt werden.

 

 

11. Selbstständige Nutzung des Werk-und Kreativraumes

 

  • Die Kinder dürfen einen “Werkraum-Führerschein” erwerben.

  • Dazu müssen sie bestimmte Regeln auswendig wissen und ein praktisches Prüfungsstück ablegen.

  • Es dürfen immer 4 Kinder in den Werkraum

  • Wir möchten mit diesem Angebot die Eigenständigkeit und die Kreativität der Kinder fördern.

  • Alle Materialien können verwendet werden. Auch die Heißklebepistole und Laubsägen.

  • Bei Nichteinhalten der Regeln muß der Werkraumführerschein wieder abgegeben und neu erworben werden.

  • Die Kinder sind sehr stolz auf ihren Führerschein und gehen meist sorgsam mit dieser Verantwortung um.

  • Die Kinder können durch ansprechendes Material und möglichst wenig Vorgaben eigene Ideen entwickeln und sich darin ausprobieren.
     

 

12. Ressourcenorientiertes Arbeiten mit Kindern

 

  • Ein großes pädagogisches Leitziel ist das Arbeiten mit Ressourcen und Fähigkeiten der Kinder.

  • Nur ein Kind, das seine Stärken kennt, ist dazu in der Lage, Schwächen und Defizite auszugleichen.

  • Daher ist es uns sehr wichtig, an den Stärken der Kinder anzusetzen um neue Ziele in der Entwicklung zu erreichen.

  • Dieses Leitbild findet sich in der situativen, sowie in der gezielten Förderung der Kinder wieder.

  • Es gilt: “Stärken stärken, Schwächen schwächen”.

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